Grundsätze

Beratungsmandate unterscheiden sich von anderen wirtschaftlichen Beziehungen in wesentlichen Punkten. Jede Beratungen nimmt Einfluss auf die Entwicklung und Gestaltung des Kundensystems, hat sensible Informationen und Sachverhalte zum Inhalt und bedeutet eine Veränderung von Prozessen und Strukturen. Gleichzeitig lassen sich Inhalt und Vorgehen kaum so genau spezifizieren, dass sie Bestandteil einer vertraglichen Vereinbarung sein könnten. Wichtigste Basis ist ein gegenseitiger Vorschuss an Vertrauen, welcher erst durch die Zusammenarbeit selbst eingelöst werden kann und muss. Jede Handlung innerhalb der Beratungsbeziehung leistet dazu einen Beitrag.

Je nach Bedürfnissen und Fragestellung können sich die konkreten Aktivitäten stark unterscheiden. Unabhängig davon, sind für mich folgende Grundsätze bestimmend:

Souveränität

Sämtliche Aktivitäten sind auf die grösstmögliche Souveränität und Selbstbestimmung des Kunden ausgerichtet. Im Umgang mit Informationen, Einschätzungen und Entscheidungsgrundlagen gilt innerhalb des Beratungsmandats uneingeschränkte Offenheit und Klarheit.

Unabhängigkeit

Unverzichtbar für die Erbringung einer Beratungsleistung sind meine Kenntnisse und Erfahrungen über Methoden, Verfahren, Lösungsansätze oder Produkte sowie ein Netzwerk ausgewiesener Spezialisten. Um den Bedürfnissen des jeweiligen Kunden entsprechen zu können, ist für mich die vollständige Unabhängigkeit gegenüber Dritten unbedingte Voraussetzung.

Symmetrie

Jede Aktivität ist auf den möglichst raschen und vollständigen Ausgleich von Informations- und Kompetenzgefällen ausgerichtet.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist das übergeordnetes Kriterium bei der Entwicklung von Lösungen. Dies bedeutet die Offenheit für zukünftige Entwicklungen und die Integrationsfähigkeit in das bestehende System in sachlicher, zeitlicher und sozialer Hinsicht.